Trend 1
Künstliche Intelligenz

Es wäre ja direkt ein Wunder, wenn DAS aktuelle Buzzword schlechthin beim Thema „Smart Home“ fehlen würde. Und also gibt es auch hier zahlreiche Ankündigungen künstlich intelligenter Geräte und Anwendungen. Ein großes Thema dabei sind Alarmanlagen mit KI. Durch ihre „Intelligenz“ können sie Fehlalarme verhindern, indem es sich beispielsweise automatisch auf die Gewohnheiten der Wohnungsbesitzer einstellt. Das spart Kosten und macht die Bedienung einfacher. 

Aber auch sonst hält die neue schlaue Technik im Haushalt Einzug. So hat etwa der asiatische Hersteller Samsung einen Backofen vorgestellt, der mittels einer eingebauten Kamera rechtzeitig erkennt, wenn der Braten zu verbrennen droht – und dann selbständig gegensteuert. Fast schon Standard sind im Bereich der Küchenausstattung Geräte vom Mikrowellenherd bis zur Kaffeemaschine, die man auch aus der Ferne via App steuern kann.


Trend 2
Der Standard „Matter“

Eines der größten Hindernisse für das Smart Home waren lange Zeit fehlende Standards: Die smarte Glühbirne von Hersteller X sprach nicht mit einem WLAN-Router von Y, die vernetzte Steckdose nicht mit Alexa, und Apples HomeKit nicht mit dem Google Assistant.

Der neue Standard „Matter“ (zu deutsch etwa: „Material“) soll das jetzt ändern. Und tatsächlich gibt es mittlerweile erste Geräte, die über diesen Weg erstmals miteinander sprechen. Wer also beim Neukauf von Geräten für die Zukunft gerüstet sein möchte, der kann direkt online in der Liste der aktuell unterstützten Geräte nachschauen. Hier findet sich aktuell schon ein recht beeindruckendes Spektrum.





Trend 3
Wir sind die Roboter

Roboter im Haushalt? Hier lag der Teufel in der Vergangenheit häufig im Detail. Sei es, dass man zwei getrennte Wisch- und Saugroboter brauchte, wenn man die Wohnung wirklich sauber haben wollte – oder, dass der Roboter sich in der Wohnung nicht wirklich zurechtfand. Dank immer schnellerem WLAN und neuen Technologien sind inzwischen wirklich gute Putzroboter möglich. Sie können genauso gut wischen wie saugen – und erkennen zuverlässig, wo der Teppich anfängt und das Parkett aufhört. Und wer seinen Rasen automatisiert mähen lassen möchte, muss nun nicht mehr eigens irgendwelche Drähte im Garten vergraben, damit der Mähroboter nicht in Richtung des Nachbargrundstücks ausbüxt.
 




Trend 4
Alles in Einem

Warum eigentlich sollte eine Lampe nur Licht spenden – und nicht etwa gleichzeitig auch noch als Lautsprecher dienen? Dieser Grundgedanke ist zwar nicht brandneu. Aufgrund der technischen Entwicklung führt er aber aktuell zu immer neuen Geräte-Kombis, die nicht nur Sinn machen, sondern auch die Technik quasi in der Einrichtung „verschwinden lassen“. Bestes Beispiel: Dieser Beamer des chinesischen Anbieters XGIMI, der sich samt Lautsprechern direkt in eine unscheinbar wirkende Deckenleute integriert. Leider ist das Gerät aktuell auf dem deutschen Markt noch nicht verfügbar – aber hoffentlich bald!






Trend 5: Hauptsache gesund!
„Smart Gyms“ für Zuhause

Geräte wie die Apple Watch, aber auch zahlreiche Apps auf dem Smartphone machen es uns heute so einfach wie nie, unsere Gesundheit im Blick zu haben. Zahlreiche smarte Waagen, Fieberthermometer oder Blutdruck-Messgeräte stellen ebenso munter wie drahtlos ihre Daten zur Verfügung und sorgen so für einen nie dagewesenen Überblick. Die neuesten Gadgets innerhalb des großen Gesundheits-Trends: „Smart Gyms“, also schlaue Fitness-Center für Zuhause. Diese Geräte sind meist platzsparend konstruiert und arbeiten mit Elektro-Magnetismus statt echter Gewichte. So kann man sie stufenlos einstellen – und natürlich nach dem Training sofort alle Daten auf dem Handy angucken.